Rauchmelder schützen die Gesundheit

Jedes  Jahr fallen mehr als 600 Menschen in Deutschland einem Feuer in den eigenen  vier Wänden zum Opfer. Dabei sind es selten Verbrennungen, denen die Opfer  erliegen. Vier von fünf Menschen sterben an Rauchvergiftung. Viele könnten  noch leben, wenn sie ein Rauchmelder rechtzeitig gewarnt hätte. Denn gerade  nachts, wenn auch die Sinne des Menschen ruhen, erweist sich ein Rauchmelder  oft als ein wahrer Lebensretter.

„Viele  Wohnungseigentümer und Mieter sind verunsichert, wenn es um die Installation  von Rauchmeldern geht. Wir möchten daher den Rauch­meldertag gemeinsam mit  den Eisbären Bremerhaven und der GEWOBA nutzen, um die  Aufklärung der Bürger zu verstärken. Rauchmelder sind mindestens in den  Schlaf- und Kinder­zimmern, sowie in Fluren zu installieren. Die Wartung,  unter anderem der Batteriewechsel, sollte mindestens einmal jährlich  wahrgenommen werden,“ erläutert Frank J. Klaeßen, der Vorsitzende der  Freunde und Förderer der Feuerwehr Bremerhaven e. V..

Wer dem Glück  gleich die Tür öffnen möchte, sollte spätestens am Freitag, dem 13.,  Rauchmelder zu Hause installieren. Dabei gibt es jedoch einige Tipps zu  beachten:

Qualitätskriterien

Kaufen Sie nur  Rauchmelder, die einer ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte  unterliegen und das VdS-Prüfzeichen aufweisen.

Montage

Mindestausstattung und in  bislang sieben Bundesländern (nicht in Bremen) sogar Pflicht ist die  Installation von Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren.  Empfehlenswert ist die Überwachung jedes Raumes mit einem Rauchmelder, auch  im Keller und auf dem Dachboden, aber nicht in Küche und Bad.